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Pressemitteilung - Trialog der Kulturen

"Trialog der Kulturen"-Schulenwettbewerb

(aus der Pressemitteilung der Herbert-Quandt-Stiftung)
 
So kann Vielfalt im Klassenzimmer gelingen!
Acht Schulen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben am Freitagnachmittag auf einem großen "Markt der Möglichkeiten" Projekte zur besseren Verständigung von Juden, Christen und Muslimen vorgestellt. Die Präsentation im Saarbrücker VHS-Zentrum markiert die Halbzeit im Trialog-Schulenwettbewerb der Herbert Quandt-Stiftung. Im Sommer entscheidet eine unabhängige Jury, welche Schulen mit Preisgeldern ausgezeichnet werden.
Saarbrücken/Bad Homburg, 18. März 2014.
 
"Ich zähle mal mit: Vier, fünf, sechs - erster Schritt nach rechts, mit dem linken Fuß nachziehen, Kick!" Während die Sechstklässlerin Filiz den orientalischen Tanz erklärt, hat sie längst den gesamten Saal des VHS-Zentrums im Griff.  Die Besucher des "Markts der Möglichkeiten" haken sich beieinander ein und brechen in schallendes Lachen aus, als ihnen die Schritte nicht recht gelingen wollen. Der in der Türkei, aber auch auf dem Balkan und im Nahen Osten bekannte Volkstanz "Halay" zeigt eindrucksvoll, wie lebendig der Trialog an der Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule und der Integrierten Gesamtschule aus Dillingen gelebt wird.

Doch das Projekt umfasst noch viel mehr als Musik und Tanz. Ein Blick auf den Stand der Schule verrät, dass alle Jahrgangsstufen von Klasse fünf bis Klasse zehn beim Trialog-Projekt mitmachen. Schüler der Jahrgangsstufe neun etwa haben Arnold Schönbergs Melodram "Ein Überlebender aus Warschau" analysiert und sich mit der Geschichte des Dritten Reichs beschäftigt. Andere Klassen haben Ausflüge zur katholischen Kirche, zur ehemaligen Synagoge und zu einer Moschee unternommen. Die UNESCO-AG der Schule hat Textilien zu verschiedenen Religionen hergestellt.
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Besonders eindrucksvoll wirken am Stand die "Heimatkisten", in denen Schüler wichtige Stationen ihres Lebenswegs gestaltet haben. Die Holzkisten haben die Größe von Schuhkartons. Aufeinandergetürmt sehen sie aus wie Zimmer eines großen Hauses. Urlaubsbilder aus Istanbul sind darin zu finden oder der Wimpel des Kanu-Clubs Saarlouis. Filiz hat an der "Decke" ihrer Kiste ein orientalisches Nazar-Amulett befestigt. Der blaue Stein erinnert sie an die Türkei. In der "Heimatkiste" von Rosa finden sich Familienfotos. "Meine Familie ist mir sehr wichtig", sagt die Sechstklässlerin. "Deswegen spielt sie in meiner Kiste eine große Rolle."
 
Nicht nur Heimatkisten haben die Schüler gestaltet. Auch in der Schule wollen sie einen neuen, trialogischen Raum einrichten. Er soll ein Raum der Stille und zugleich ein Raum der Begegnung werden. "Die Einrichtungsgegenstände werden wir selbst herstellen", erzählen die Schüler.
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Seit 2005 schreibt die Herbert Quandt-Stiftung jährlich den "Trialog der Kulturen"-Schulenwettbewerb aus. Insgesamt 22 Schulen aus Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat die Jury zu Schuljahresbeginn in den Wettbewerb 2013/2014 aufgenommen. Jede Schule hat zunächst ein Startgeld in Höhe von 3.500 Euro erhalten, um ihre kreativen Projektideen verwirklichen zu können. Zum Ende des Schuljahres entscheiden die Juroren über die besten Beiträge  und vergeben weitere Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur nachhaltigen Verankerung des Trialogs an den Schulen. Der "Markt der Möglichkeiten" gibt den Schulen zur Halbzeit des Wettbewerbs die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und ihre Projekte der Jury vorzustellen. Die feierliche Preisverleihung der laufenden Runde findet am 9. Oktober 2014 in Bad Homburg vor der Höhe statt.
Noch bis 30. April 2014 können sich interessierte Schulen aus den fünf teilnehmenden Bundesländern für die kommende Runde 2014/2015 bewerben.
Weitere Informationen unter: www.trialog-schulenwettbewerb.de.

 

 
Planspiel Börse 2013

Kreissiegerehrung beim Planspiel Börse 2013

Wir, die Schülerinnen der 11. Klasse, Sophie Leinen, Michelle Kreutzer, Nicole Feldmann (EP2) und Vanessa Meguin (EP3) haben von Oktober bis zum Dezember am „Planspiel Börse“ der Sparkassen teilgenommen.

Bei diesem Planspiel geht es darum, ein fiktives Kapital zu vervielfachen und die Börse näher kennenzulernen. Es stand eine Auswahl an Unternehmen zur Verfügung, in deren Aktien man investieren kann. Der Gewinn oder Verlust wird anhand der reellen Börsenkurse errechnet. Unsere Interaktionen haben jedoch keinen Einfluss auf die Börse.

Im Verlauf des Spiels haben wir in Unternehmen wie z.B. Volkswagen investiert. Wir konnten zusehen, wie sowohl die Aktienkurse „unserer“ Unternehmen, als auch unsere Platzierungen in den Ranglisten des landes- und bundesweiten Wettbewerbes stiegen oder fielen.

Bei unseren Investitionen achteten wir besonders auf Nachhaltigkeit und Stabilität und setzten unser Vertrauen in große etablierte Unternehmen. Dies brachte uns auf den 2. Platz der Nachhaltigkeitswertung im Kreis Saarlouis.

Im Verbund konnten wir uns lange Zeit unter den Top 5 halten, landeten jedoch letztendlich auf Platz 9, da einige Aktien zu Ende der Spiels in den Keller fielen.

Am 12.02.2014 brachen wir mit Herrn Diedrich nach Saarlouis zur Siegerehrung auf. Der Marketing- und Personalchef der Sparkasse Saarlouis nahm uns in Empfang und hielt zum Einklang eine Rede. Er fasste den Verlauf des Börsenspiels zusammen und erzählte uns, dass wir uns gegen 120 andere Teams durchgesetzt hatten. Anschließend wurden Fotos gemacht und wir bekamen einen Scheck über 150€.

Dieses Planspiel war eine wertvolle Erfahrung und wir freuen uns darauf am nächsten Planspiel wieder teilzunehmen.
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v.l.n.r.:      Vanessa Meguin, Nicole Feldmann, Michelle Kreutzer,
Thorsten Diedrich, Sophie Leinen

 

 
Trialog der Kulturen - 2

Ja, ist denn schon Chanukka?

(ein Bericht von Marc Oran und Andreas Jost)

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Am 17. Oktober 13 besuchten einige Schüler der Integrierten Gesamtschule Dillingen die Synagoge in Saarbrücken. Die Exkursion stand im Zusammenhang mit dem Projekt Trialog der Kulturen, an dem sich die Schule beteiligt.

Saarbrücken/Dillingen – Das Christentum ist die Hauptreligion in Deutschland und bekanntermaßen liegen seine Wurzeln im Judentum. Auch ist die deutsche Geschichte eng mit der des Judentums verknüpft. Doch was wissen die Schülerinnen und Schüler über die Kultur und Religion der fast 15 Millionen Juden weltweit? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen besuchten Oberstufenschüler der elften und zwölften Klasse zusammen mit den Religionslehrern Timo Kochems und Max Kammer die Synagoge in Saarbrücken. Natürlich war auch die Schülervetretung durch Schülersprecherin Jana Müller repräsentiert.
Nach dem kurzen Fußmarsch vom Saarbrücker Bahnhof bis zur Synagoge, einem von außen eher schmucklosen Gebäude mit großem Davidstern auf der Frontmauer, wurden wir von Herrn Benjamin Chait, dem Kantor der jüdischen Gemeinde Saar begrüßt. Im Foyer des Hauptraums der Synagoge erklärte Herr Chait, dass es im Judentum üblich sei, dass die Männer innerhalb des Gebäudes eine Kopfbedeckung trügen und so wurden kurzerhand Kippas, kleine, runde Mützen, ausgeteilt. Wer bereits eine Kappe oder einen Hut an hatte, konnte diese anbehalten. Der Hauptraum der Synagoge, in dem die Gottesdienste abgehalten werden
, war entgegen der äußeren Fassade elegant und hübsch verziert. Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich in die vordersten Bänke gesetzt hatten erklärte Herr Chait erst einige grundlegende Sachen über das Judentum. Beispielsweise, dass ihre heilige Schrift, die Thora, aus den fünf Büchern Mose, also den ersten Büchern des alten Testaments, besteht und das neue Testament für den jüdischen Glauben keine Relevanz besitzt. Außerdem erzählte er, dass es im Judentum sechshundertdreizehn (613) Regeln und Gebote gibt, die Mose von Gott empfangen hat und an die sich die Juden halten. Danach zeigte der Kantor eine der vier (4) Thorarollen und erklärte ihre große Bedeutung und erstaunte mit dem Wert der mit Silber und Gold verzierten Pergamentrollen. Denn eine Thora zu schreiben bedarf einer geraumen Zeit, sowie umfassendes Wissen über die hebräische Sprache und Schrift. Eine Thora gilt nur dann als koscher, also als benutzbar, wenn sie perfekt ist. Das bedeutet sie darf keine Fehler enthalten, und die Buchstaben müssen akkurat und genau geschrieben sein. Diese heiligen Schriften werden außerdem, auch heute noch, nur von Hand geschrieben. Ist eine Thora durch häufigen Gebrauch nicht mehr benutzbar, wird sie auf einem jüdischen Friedhof beerdigt.
Auch den jüdischen Ruhetag der Woche, den Samstag oder Schabbat, erläuterte der Kantor. An diesem Tag ist es Juden nicht erlaubt Arbeit zu verrichten, wobei das Wort Arbeit hier nach den Gesetzen des Judentums definiert wird. Beispielsweise darf nicht mit Feuer in Kontakt gekommen werden, was allerdings die Benutzung eines Autos oder elektrischer Geräte äußerst schwierig gestaltet. In der Synagoge arbeitet auch ein nicht-jüdischer Hausmeister, der zum Samstagsgottesdienst das Licht einschaltet.
Herr Chait ermutigte die Schüler von Anfang an Fragen zu stellen und hatte mit dem Beantworten einiges zu tun, denn es wurden äußerst viele Fragen gestellt; Ob zu den Geboten, zu Hochzeiten, zum Einfluss des Judentums auf das Privatleben oder zu aktuellen, kontroversen Themen: Der Kantor antwortete gewissenhaft und mit großem Elan. Nach dieser kleinen Fragerunde ging es dann gemeinsam zurück zum Hauptbahnhof und mit neuem Wissen und erweitertem Horizont zurück in den schulischen Alltag.
Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Führung und die Auskunft, die Benjamin Chait uns an diesem Tag gegeben hat.

 

 
Trialog der Kulturen

Landrat Projektpate der Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule
beim Wettbewerb „Trialog der Kulturen“

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Landrat Patrik Lauer (Mitte) informiert sich über das Projekt „Trialog der Kulturen“.  pdl/Foto: Brigitta Schneider
 
Kreis Saarlouis (pdl) Schon Gottfried Ephraim Lessing griff in seinem 1783 in Berlin uraufgeführtem Drama „Nathan der Weise“ den Toleranzgedanken auf und versuchte deutlich zu machen, dass keine der drei großen monotheistischen Weltreligionen - Christentum, Judentum, Islam – den Anspruch erheben sollte, die einzige, richtige und wahre Religion zu sein. Die Toleranzidee zur Forderung einer Duldung aller Konfessionen im Zeitalter der Aufklärung ist auch ein Grundgedanke des bundesweiten Schulwettbewerbes „Trialog der Kulturen - Mensch, Kreatur, Natur – was sagen Judentum, Christentum und Islam?“ der Herbert Quandt-Stiftung. Zwei Schulen aus dem Landkreis, das Gymnasium am Stadtgarten in Saarlouis und die Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule Dillingen, beteiligen sich an dem bundesweiten Wettbewerb. Die Sophie-Scholl-Gemeinschaft-Schule konnte Landrat Patrik Lauer als „Projektpaten“ gewinnen. In dieser Eigenschaft besuchte der Landrat die Schule und informierte sich über die einjährige Projektphase.
Drei Sechser-Klassen präsentierten im Beisein von Schulleiterin Ruth Breuer und den Schülersprechern Jana Müller und Pascal Woll, die ersten Arbeitsschritte, die sie mit den projektbetreuenden Lehrern Anne Wilhelm, Ute Steinkönig und Timo Kochems erarbeitet haben. Sie berichteten über den Besuch der ehemaligen Synagoge in Wallerfangen, der  Dillinger Moschee und der katholischen Kirche Maria-Trost in Dillingen und zeigten sich sehr diskussionsfreudig. Die Schüler bekräftigten, dass das Wissen über die Religion der Mitschüler ihnen nun eine neue Sichtweise eröffnet. „Wir kannten zwar einige ihrer Religionsfeste, verstehen nun erst, warum sie gefeiert werden“, erklärte eine Schülerin. Auch das Verhalten Andersgläubiger sei nun besser nachvollziehbar, meinte ein Junge. Landrat Lauers Aussage, dass ein Blick in die Geschichte zeige, dass sehr viele Kriege wegen des Religionsunverständnisses geführt worden seien, und das Wissen über Religionen, Vorurteile abbaue und zu einem besseren Verständnis und Miteinander führe, bejahrten die Sechstklässler einmütig. Bislang hatten die Schüler erarbeitet, dass die Religionszugehörigkeit in direkter Verbindung mit dem Herkunftsland der Mitschüler steht. Nun gelte es die „Wurzeln“ zu ergründen, erklärte Lehrer Timo Kochems. Die in der Arbeitslehre gebastelten Holzkisten stellen sogenannte „Heimatkisten“ dar und werden im weiteren Projektverlauf mit Notizen über die Vorfahren wie auch mit Gegenständen und Erinnerungsstücken von den Großeltern gefüllt. „Da habt ihr eine sehr interessante und auch komplizierte Aufgabe zu lösen, auf deren Ergebnis ich mich freue“, sagte Landrat Patrik Lauer. Er wünschte den Schülern und ihren Lehrer viel Glück bei der Wettbewerbsteilnahme und, dass die von der Quandt-Stiftung erwünschte trialogische Nachhaltigkeit in den Schulallteig einfließe. „Gewonnen habt ihr schon jetzt“, sagte Landrat Patrik Lauer, „denn ihr habt mit dem Wissen über fremde Religionen und Kulturen eine Basis für ein besseres Miteinander gewonnen, die euch dann hoffentlich auch auf dem weiteren Lebensweg begleiten wird.“   
Bislang erhielt die Schule eine Anschubfinanzierung von 3 500 Euro. Das Preisgeld beträgt 60 000 Euro.

 

 
Schau dich um
Schreibwerkstatt mit THiLO (16.04.12)

Die Klasse 6ef hat von Oktober 2011 bis Februar 2012 am Entdecker-Wettbewerb der Stiftung Lesen "Schau dich um" teilgenommenund einen von 8 Hauptpreisen gewonnen:
smiley  smiley  smiley        Eine Schreibwerkstatt mit einem echten Autor.

Damit Sie auch sehen, womit wir gewonnen haben, finden Sie hier unser Wettbewerbsbuch und die Präsentation zur Neugestaltung des Bunkers.

Am 16. April war er bei uns zu Gast: THiLO, der das Buch zum neuen Wickie-Film geschrieben hat!
Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Wir alle haben einen tollen Workshop erlebt, hatten viel Spaß und werden an den 5 spannenden Geschichten, die heute begonnen wurden, in der kommenden Woche noch weiterschreiben.
 
Zuerst stellte THiLO sich und seine Arbeit vor. Viele konnten es kaum glauben, einen so berühmten Autor im Klassensaal sitzen zu haben. Der Name THiLO sagte zunächst niemandem etwas, aber Bibi Blocksberg, Sesamstraße, 1,2 oder 3 und nicht zuletzt Wickie war allen ein Begriff. Danach konnten die Kinder Fragen an den Autor stellen.
Selbst kreativ wurden die Schüler bei ersten Schreibversuchen, bei denen in der Gruppe gearbeitet werden musste und ruhig auch einmal Quatsch herauskommen durfte. Anschließend gingen sie der Frage nach: "Was gehört zu einer guten Geschichte?" In einem Kochtopf wurden alle Zutaten einer guten Geschichte vereint und die Bedeutung der Hauptfigur betont.
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THiLO las ein Kapitel aus Wickie vor und die Kinder trugen Elemente einer Personenbeschreibung aus dem Text zusammen. Und wieder ging es ans Selber-machen:

Jeder Schüler erstellte eine Personenbeschreibung eines Mitschülers, und THiLO erriet, wer aus der Klasse gemeint war. Dass die Konzeption einer Hauptfigur mehr ist als nur deren äußere Beschreibung, probierten die Schüler in einer weiteren Gruppenarbeit aus. Sie dachten sich Details zu verschiedenen Figuren aus, die THiLO vorgegeben hatte (ein Junge mit besonderen Fähigkeiten; ein Mädchen, das im Heim lebt; ein sprechendes Tier u.a.).

Ein weiteres Highlight war das Völkerballspiel mit außergewöhnlichen Spielregeln: Wer vom Ball getroffen wurde, schrieb an einer von fünf Geschichten einen Satz weiter. So entstanden fünf Anfänge spannender Geschichten, die THiLO abschließend im Klassenraum vorlas.   alt
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In den kommenden Deutschstunden werden wir diese Geschichten weiterschreiben. Eine Schülerin sagte zu THiLO: "Wann kommen Sie wieder zu uns?" und fasste damit zusammen, was alle dachten: Das war echt ein toller Schultag. Und Schreiben ist gar nicht so furchtbar - man muss sich nur trauen und die richtige Anleitung haben.

 

 
Planspiel Börse

Guter Job von "The Boerse Job"

Team der Integrierten Gesamtschule gewinnt beim Planspiel Börse im Kreis

Beim Planspiel Börse der Kreissparkasse Saarlouis steht die Gruppe „The Boerse Job“ von der Integrierten Gesamtschule Dillingen als Sieger fest. In der Schlusswertung hatten sie sich gegen 111 Mitbewerber durchgesetzt.
 
Saarlouis. „The Boerse Job“ heißt die Siegergruppe beim jüngsten Planspiel Börse der Kreissparkasse Saarlouis (KSK).
Ihr Teamchef Sajitheepan Santhakumar hat bei dem europaweiten Schüler-Wettbewerb der Sparkassen sogar seinen Traumberuf ausgemacht: Er will jetzt Investmentbanker werden, wie er im Erfahrungsbericht seiner Mannschaft freimütig bekannte. Das Team der Integrierten Gesamtschule Dillingen gewann zugleich auch den Nachhaltigkeitswettbewerb.
Zum 29. Mal hatte die Kreissparkasse Schülerteams aus dem ganzen Kreis zum „Planspiel Börse“ eingeladen und dazu aufgefordert, ein fiktives Kapital von 50 000 Euro innerhalb von elf Wochen an der Börse möglichst zu vermehren. 130 Teams mit insgesamt rund 650 Schülern aus weiterführenden Schulen im Landkreis waren im Oktober letzten Jahres gestartet, 112 Teams kamen in die Schlusswertung. Die besten Mannschaften hatte die KSK jetzt zur Siegerehrung eingeladen.
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(Foto SZ)
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Das Siegerteam mit Sajitheepan Santhakumar, Enrico Borzucki, Julian Deruiche, Lisa Groß, Tobias Meguin, Thomas Meguin und Yasin Yagci hatte sein Startkapital um knapp 10 000 Euro vermehrt, was ihnen auch den zweiten Platz auf Landesebene einbrachte. Gemeinsam mit ihnen reisen vier weitere Teams aus dem Landkreis demnächst zur Ehrung der zehn Landesbesten nach Homburg – eine stolze Bilanz, wie KSK-Abteilungsdirektor Christoph Waschbüsch anerkennend feststellte.
Dann gab es für die besten Mannschaften Urkunden und echtes Geld, insgesamt 2850 Euro.

 

(Bericht SZ vom 22. Februar 2012)

 

 
Junior Science Olympiade

TeilnehmerInnen aus Jahrgang 9 bei der Junior Science Olympiade

Momentan bereiten sich 12 SchülerInnen
aus den Klassen 9e1, 9e3 und 9f2
auf die 1. Runde der Junior Science Olympiade vor.

Dies geschieht zum einen im Durchführen von naturwissenschaftlichen Experimenten und zum anderen durch Selbststudium entsprechender Fachliteratur.

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Die Junior Science Olympiade richtet sich im Gegensatz zu den Schülerolympiaden in Biologie, Chemie und Physik an SchülerInnen, die fünfzehn Jahre und jünger sind.

Hier werden Themen aufgegriffen und vertieft, bei denen Schule allein Wissensdurst und Forscherdrang nicht stillen kann.

Ziel ist es über vier Qualifizierungsrunden
in das deutsche Olympiateam zu kommen,
um dann international antreten zu können.
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Unterstützt wird die Junior Science Olympiade

im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften.

 

 

Drücken wir unseren TeilnehmerInnen fest die Daumen!

 

Die TeilnehmerInnen:

Jonas Theobalt, 9e1
Frederic Steinberger, 9e1
Stefan Tholey, 9e1
Fabio Niemes, 9e1
Laura Gerart, 9e3
Aylin Erdogdu, 9f2
Frederic Emanuel, 9f2
Furkan Celik, 9f2
Louisa Altmeier, 9f2
Lisa-Marie Weber, 9f2

 

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alt     (Bericht von Timo Kochems)      

 

 
SALU 2011

SALU 2011 - Preisverleihung

Auch 2011 wurde der SALU für den erfolgreichen Einsatz neuer Medien im Unterricht vergeben. Ausgezeichnet wurden Unterrichtseinheiten, die das Ziel haben, Lernprozesse mit digitalen Medien zu gestalten und anzuregen. Dazu gehören Web 2.0-Anwendungen und andere Medienproduktionen sowie das Arbeiten mit Lernplattformen.

Minister Klaus Kessler zeichnete am 20. Dezember 2011 die Gewinner aus.

Die SchülerInnen der IGS Dillingen waren auch in diesem Jahr mit einem Beitrag der Klasse 8f2 unter Leitung von Sonja Becker bei den Gewinnern des Wettbewerbes. Sie erreichten den 3. Platz in der Kategorie Allegemeinbildende Schulen Sekundarstufe I und konnten als Auszeichnung für ihre Arbeit einen Scanner entgegen nehmen. Bildungsminister Klaus Kessler beglückwünschte stellvertretend Florian Kolz, Marvin Louia und Frau Becker und überreichte ihnen ihren Preis.

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Wettbewerb Leben im Saarland 2030

Leben im Saarland 2030 -

Wir werden weniger, älter und bunter

Der Wettbewerb richtete sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die ihre persönlichen Vorstellungen zum Thema „Leben im Saarland 2030 – Wir werden weniger, älter und bunter“ im Video darstellen bzw. als Foto digital einreichen konnten.  Dargestellt werden sollte, dass es  im Saarland immer WENIGER Kinder gibt. Somit gibt es immer mehr ÄLTERE Menschen in Deutschland. Es wandern auch immer mehr Migranten in Deutschland ein, so dass Deutschland BUNTER wird.
„Wir freuen uns sehr über die rege Teilnahme“, bilanziert Gesundheits-Staatssekretär Sebastian Pini bei der Auszeichnung der PreisträgerInnen im Gesundheitsministerium. Insgesamt 92 Schülerinnen und Schüler haben 43 Beiträge eingereicht. 20 der eingereichten Beiträge haben einen Preis erhalten. Pini: „Dabei gab es eine große Bandbreite an Ideen und Herangehensweisen. Mich freut, mich welcher Kreativität und Ideenvielfalt die jungen Menschen ans Werk gegangen sind. Dies ist ein Beitrag, sich den Prozessen des Demographischen Wandels bewusst zu werden und sie gestaltend anzugehen. Denn: Die Schüler von heute sind die Entscheider von morgen. Nur wenn sie die Herausforderungen, aber auch die großen Chancen einer alternden Gesellschaft kennen, können sie die Weichen in die richtige Richtung stellen.“ Studien zeigen, dass rund einem Drittel der jungen Erwachsenen nicht bekannt ist, dass sich Deutschland in einem Prozess des Demographischen Wandels befindet.
Wie leben Jung und Alt künftig nebeneinander? Wie muss sich das Umfeld dafür verändern? Und was bedeutet das für das eigene Leben? Dies waren nur einige Fragen, denen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Foto- und Video-Beiträgen auf den Grund gegangen sind.
Bildungs-Staatssekretär Stephan Körner: „Die Teilnehmer wurden durch diesen Wettbewerb angeregt, darüber nachzudenken, wo sie in knapp 20 Jahren stehen wollen und welches gesellschaftliche Umfeld sie sich wünschen. Viele können heute schon in der nahen Umgebung die Auswirkungen der demographischen Prozesse hautnah miterleben. Das Altern unserer Gesellschaft wird deren Zukunft wesentlich mitbestimmen. Deswegen ist es wichtig, dass sie sich möglichst früh mit dem Thema auseinandersetzen.“
Alle Informationen zum Wettbewerb sowie zu anderen Themen rund um den Demographischen Wandel gibt es unter www.demographie.saarland.de (Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums vom 19.12.2011, 12 Uhr)


 

Die beiden Schülerinnen Seher Koc und Sinthusha Santhakumar (Klasse 11b) belegten in der Kategorie „Foto“ den  4. Platz von 10.

Die beiden Schulleiter der Gemeinsamen Gymnasialen Oberstufe Dillingen, Ruth Breuer und Gerd Gasper, beglückwünschten die Schülerinnen zu ihrem Erfolg.

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Seher und Sinthusha hatten die Idee, von älteren Menschen Bilder zu machen, wie sie in den 50er Jahren lebten und wie sie im Jahre 2030 leben werden. Diese Zeitreise sollte zeigen, wie sich das Leben der älteren Menschen geändert hat bzw. noch ändern könnte. Die Fotos entstanden im St. Franziskus Altenheim in Dillingen, wo die beiden Schülerinnen auf ältere Menschen trafen, die von der Idee ganz begeistert waren. Sie nahmen mit Freude am Projekt teil und hatten bei den Fotoaufnahmen, bei denen sie mit der passenden Kleidung in eine für die jeweiligen Jahre entsprechende Position gebracht wurden,  viel Spaß.
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Wortsegel - Schreibwettbewerb 2011

„Ich träumte oft vom Leben, wie’s sein könnte, wenn’s nicht so wäre, wie es nun mal ist“, dieses Zitat von Mascha Kaléko war eines von zehn, mit denen der diesjährige Wortsegel-Schreibwettbewerb der Gemeinde Tholey Schülerinnen und Schüler einlud, sich kreativ mit dieser bedeutenden Lyrikerin des 20. Jahrhunderts auseinanderzusetzen. Rund 250 junge Poeten aus dem Saarland und dem angrenzenden Lothringen haben diese Herausforderung angenommen und ihre Gedanken zu Papier gebracht. Aus diesen Einsendungen hat die siebenköpfige Jury insgesamt 14 Preisträger ermittelt, die sich auf vier Altersklassen verteilen. Der Ideenreichtum der Beiträge hat die Jury beeindruckt. Vom kurzen Haiku bis zum fünfteiligen Gedichtzyklus spannt sich das Spektrum der Schülerbeiträge. Entsprechend groß ist auch die inhaltliche Vielfalt.

Alle preisgekrönten Gedichte sind in einer 58-seitigen Broschüre veröffentlicht, die die Gemeinde Tholey auf Wunsch gerne zuschickt: Tel. 06853/508-0

Von der IGS Dillingen nahm die Schülerin Lena Guldner aus der Klasse 5ef teil. Ihr Gedicht  Keine Zeit mehr wurde in der Broschüre veröffentlicht.
Die Zeile von Mascha Kaléko, auf der Lenas Gedicht aufbaut, ist kursiv gedruckt.
 

Keine Zeit mehr

 

 

 

Lena Guldner (Klasse 5ef)

Wohin ich auch gehe,

die Zeit steht still.

Überall, wo ich auch stehe,

werde ich erinnert

an die Zeit, die wir hatten,

als die Zeit in unseren Herzen

keine Bewegung zeigte.

Die Zeit steht still, wir sind es, die enteilen.

 

 

 

Lena_Guldner