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Schulsanitätsdienst
Besuch bei der Bundeswehr

Ein Tag bei der Bundeswehr für die Schulsanitäter der IGS

Fahrt der SchulsanitäterInnen nach Lebach in die Kaserne der Fallschirmjäger

 
Am Dienstag dem 15. März, also direkt nach den Fastnachtsferien, ergab sich für unseren Schulsanitätsdienst eine einmalige Gelegenheit: Gemeinsam mit dem Schulsanitätsdienst des SGS konnten wir einen Tag bei der Bundeswehr verbringen. Nach der vierten Schulstunde fuhren wir nach Saarlouis zum Stadtgarten Gymnasium, wo wir mit einem bequemen Bus abgeholt wurden. Hauptmann Meincke hat uns auf der Fahrt nach Lebach erklärt, was er an diesem Nachmittag alles geplant hat.
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p1040558   In Lebach hat man extra für uns ein großes Zelt aufgebaut und diverse Fahrzeuge ausgestellt, die wir natürlich direkt besichtigen konnten. Es folgte eine kurze theoretische Einführung in die Arbeit eines Fallschirmjägers, durchzogen von anschaulichen Bildern, Videos und Anekdoten der anwesenden Soldaten.
Nach einem weiteren kurzen Diavortrag über das Fallschirmjäger Bataillon führte man uns zum praktischen Teil. Hierfür hatte sich extra eine ganze Gruppe Soldaten voll ausgerüstet und stand sprichwörtlich „Gewehr bei Fuß“. Man hat uns vorgeführt, wie die Soldaten beispielsweise in Afghanistan reagieren, wenn einer von ihnen während einer Patrouille verletzt wird. Gerade für uns SchulsanitäterInnen war sehr interessant, wie sich die Gruppe unter feindlichem Beschuss zurückziehen muss und währenddessen einen Verletzten professionell betreut und versorgt.
Abgerundet wurde der Aufenthalt von einer Führung durch den Sanitätsbereich der Kaserne. Dieser bietet alle erdenklichen Möglichkeiten: Vom Zahnarztzimmer über eine kleine Apotheke und einfache Behandlungszimmer wie beim Hausarzt bis hin zu einem kleinen Operationssaal für Notfälle. Hier erhielten wir einen Einblick in die tägliche Arbeit eines Arztes bei der Bundeswehr.   p1040567
Zusammenfassend kann man sagen, dass sich der Jugendoffizier sehr viel Mühe gegeben hat und uns so einen sehr spannenden und abwechslungsreichen Tag geboten hat. Besonderer Dank gilt neben Hauptmann Meincke und seinem Team auch Frau Kreuz-Klein vom SGS sowie sämtlichen Soldatinnen und Soldaten, die uns einen wirklich aufschlussreichen Einblick in den Sanitätsdienst der Bundeswehr geboten haben.

 

 
Schulsanis

Schüler helfen Schülern

Der Schulsanitätsdienst an der IGS Dillingen wird ein Jahr alt

Der Schulsanitätsdienst an der IGS Dillingen feiert mit der Beendigung dieses Schuljahres sein einjähriges Bestehen. Aufgrund der Initiative des Sechstklässlers Lukas Harig wurde zu Beginn des Schuljahres die Arbeitsgemeinschaft „Schulsanitätsdienst“ in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und dem Kooperationslehrer Thomas Gläser angeboten. Auf den darauf folgenden Aushang meldeten sich viele SchülerInnen freiwillig. Das Bemerkenswerte dabei  war, dass sämtliche Klassenstufen vertreten waren. Nun konnte endlich ein ausführlicher Erste-Hilfe-Kurs angeboten werden. Hierzu kam ein Ausbilder des Roten Kreuzes drei Tage lang an die IGS, um den angehenden Ersthelfern die nötigen Tricks und Kniffe beizubringen. Vom einfachen Fingerkuppenverband über die Schocklage bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung wurde alles trainiert und eingeübt. Nun konnte der Dienst am Nächsten „richtig“ starten. Ein Dienstplan regelte die Zeiten, an denen die Schulsanis während der Pausen im Erste Hilfe-Raum Kranke oder Verletzte pflegen. Als das Rote Kreuz der Schule eine Tasche sowie Warnwesten überreichte, konnte der Dienst der Schulsanitäter auch auf den Schulhof ausgeweitet werden. Das hat dazu geführt, dass die Zahl der freiwilligen Helfer im laufenden Schuljahr noch weiter gestiegen ist. Die Motivation war so groß, dass die SchulsanitäterInnen in Eigenregie „ihren“ Erste-Hilfe-Raum renoviert und modernisiert haben. Im neuen und gut ausgestatteten Schmuckstück machte der Dienst gleich noch mehr Spaß.

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Natürlich wurde der Ausbildungsstand weiterhin auf hohem Niveau gehalten. Beispielsweise wurde durch den Koordinator für JRK-Schularbeit im Kreisverband Saarlouis  Nicola Lehberger ein Krankentransportwagen mit all seinen Geräten vorgestellt. Weitere Spezialausbildungen sind für das nächste Schuljahr geplant. Insgesamt hatten die Schulsanitäter über 135 Einsätze, um ihren Mitschülern und Mitschülerinnen beiseite zu stehen. Oft blieb es beim einfachen Pflaster, jedoch musste mehrfach auch der Krankenwagen gerufen werden. Während der Sommerferien soll sogar eine Alarmierung über Funk weiter ausgebaut werden, um die diensthabenden Schulsanitäter im Notfall auch während des Unterrichts abrufen zu können. Auch in anderen Bereichen wird weiter gearbeitet. Somit war das vergangene Jahr ein voller Erfolg und die Schulsanis blicken mit Zuversicht und Vorfreude auf das kommende Schuljahr, wenn sie wieder Dienst am Nächsten tun können.