Integrierte Gesamtschule Dillingen
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UNESCO-Aktivitäten
Schokowerkstatt
UNESCO-AG: Schokowerkstatt mit Frau Malter-Gnanou (NES. e.V.)
Die UNESCO-AG, zurzeit bestehend aus Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5, 6, 7, 8 und 10 beschäftigt sich mit dem Thema „ Schokolade“. In einer „Schokowerkstatt“, geleitet von Fr. Malter-Gnanou vom Netzwerk Entwicklungspolitik Saar e. V., entdeckten sie, wie die Kakaopflanze aussieht, wo diese wächst, wie Kakao und Schokolade hergestellt wird.
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Partnerschule Koulikoro / Mali
Spenden für Partnerschulen in  Koulikoro / Mali
Wir, Schüler und Schülerinnen der SSG  und  IGS , haben für unsere Partnerschüler  Schulmaterialien gesammelt. Am Samstag, 19.01.13, wurden Lineale, Zirkel , Geodreiecke, Kreide u.v.m. per Container nach Mali verschickt. Der Container kommt in ca. 6 Wochen in Koulikoro an.
 
Wir wollen unsere Partnerschulen in diesen schweren Zeiten unterstützen.
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Weihnachtsmann
AKTION WEIHNACHTSMANN & CO KG
In der Adventszeit waren die Weihnachtswichtel der Integrierten Gesamtschule Dillingen und der Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule eifrig und standen dem Weihnachtsmann zur Seite. Es wurden Spielsachen, Bücher, Schulsachen und Süßigkeiten gesammelt. Die Schülerinnen des 8. und 9. Jahrganges bemalten Stofftaschen.

Wie im vergangenen Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler sich vorgenommen, den Kindern, deren Familien von der Dillinger Tafel unterstützt werden, eine vorweihnachtliche Freude zu machen.

Am 12. Januar 2012 wurden an Fr. Zech von der Dillinger Tafel 50 reichlich gefüllte und hübsch gestaltete Taschen übergeben.
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Fr. Zech bedankte sich herzlich für das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler.

 

 
we care - Hilfe für Japan

„we care“ – „wir kümmern uns“ - Buttons für Japan

 

Die Nachrichten aus Japan über das Erdbeben, den Tsunami und die daraus resultierende Atomkatastrophe haben die Schülerinnen und Schüler der 5e1 der IGS Dillingen sehr erschüttert. Die Bilder der Zerstörung haben sich in ihren Köpfen festgesetzt. Im Unterricht (Gesellschaftswissenschaften und Religion) haben sie dann mit ihren Lehrerinnen über das schwere Schicksal der Japaner gesprochen.
Dazu kamen Neuigkeiten über UNESCO-Projektschulen in Japan, die stark von der Flut getroffen wurden. Als die Klasse 5e1 von Aktionen anderer deutscher UNESCO-Projektschulen hörte, wie z. B. die Button-Aktion der Realschule in Dillingen/Donau, entschloss sie sich, ebenfalls aktiv zu werden. Es wurden 400 Buttons, die von der bayerischen Dillinger Schülerfirma hergestellt werden, bestellt.
Dann ging es los: Die Schülerinnen und Schüler der 5e1 besuchten alle Klassen der IGS und verkauften Buttons im Wert von 413 €. Auf den Buttons steht „we care“, wir kümmern uns und ein Japanisches Zeichen für Freundschaft.
Das Geld wird den Japanischen UNESCO-Projektschulen zu Gute kommen.
Die Kinder wollten ihrer Freundschaft hierüber hinaus noch Ausdruck verleihen. Sie schrieben Grußbriefe an Schülerinnen und Schüler in Japan, in den sie ihr Mitgefühl ausdrücken und Mut zum Weitermachen aussprechen. Diese Briefe werden an die UNESCO-Koordination in Japan gesendet, die sie dann an einzelne Schulen weiterleitet.

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Lehrfahrt zum KZ Struthof

Fahrt der Klasse 10e1 zum KZ Natzweiler-Struthof im Elsass

(Schülerbericht)

Natzweiler-Struthof ist ein auf einem Berg erbautes KZ das vom 1 Mai 1941 bis zum 23 November 1944 als Straf- und Arbeitslager der Nationalsozialisten diente. Zu diesem KZ gehörten ein Steinbruch, das Hauptlager, eine Kiesgrube, Appellplätze und verschiedene Reparaturbaracken und Wohnbaracken. Struthof war ein reines Männer-KZ. Es hatte die höchste Totenrate aller Konzentrationslager, 50%. In Struthof gab es insgesamt 52 000 Häftlinge, von denen die Hälfte starb, durch Arbeit, Haftstrafe im Lager selbst, oder durch Ermordung. Struthof war ein NN-Lager, also ein Nacht- und Nebel-Lager. Niemand sollte wissen wo die NN-Häftlinge sind. Sie sollten spurlos verschwinden. Die Straße die den Berg hinauf zum Lager führt, wurde von den ersten 300 Häftlingen erbaut. Viele Häftlinge starben auf dem Weg hoch zum Lager. Andere wurden bei der Kiesgrube erschossen. Es gab ebenfalls zwei Galgen, eine außerhalb gelegene Gaskammer und ein Krematorium. Die Gaskammer wurde 1943 vom Lagerkommandanten Josef Kramer auf Antrag der Medizinprofessoren der Nazis der Reichsuniversität in Straßburg eingerichtet, um medizinische Experimente durchzuführen.  Die Gaskammer wurde in einem kleinen 9 m2 großen Raum im ehemaligen Festsaal des Gasthauses vom Struthof eingerichtet, dass bereits von den Truppen der SS beschlagnahmt worden war. Allerdings wurden die Deportierten weder systematisch noch nach Massenauswahlverfahren vergast. Vom 14. bis zum 21. August 1943 wurden dort 86 jüdische Deportierte aus dem Lager Auschwitz vergast. Ihre Körper sollten dazu dienen, eine Skelettsammlung für Professor August Hirt, den Direktor des Anatomischen Instituts der Reichsuniversität in Straßburg zu bilden. Die Gaskammer wurde auch für die Erprobung neuer Gase benutzt. Dabei wurden Deportierte, in erster Linie Zigeuner, als Versuchskaninchen genutzt. Fluchtversuche aus dem KZ wurden meist mit dem Tod bestraft. Nahe des Tores stand bzw. steht eine kleine Villa mit Swimmingpool in der die SS-Kommandanten mit ihren Familien wohnten. In den ebenfalls vorhandenen Haftbaracken wurden die verhängten Strafen ausgeführt (z.B. die Prügelstrafe). Auch waren in den Baracken die Sezierräume der dort forschenden Ärzte (Bickenbach, Haagen und Hirt), die an lebenden Häftlingen operierten und diese nach ihrem somit vorprogrammierten Tod konservierten.
Wenn man heute zum Konzentrationslager Natzweiler-Struthof fährt, glaubt man immer noch zu spüren, wie kalt es dort herging. Im Krematorium glaubt man noch den Geruch der Leichen zu riechen. Und doch kann man wenn man dann wieder draußen auf dem Gelände des KZ steht und das riesige „flammenförmige“ Denkmal und die vielen Kreuze sieht, spüren, dass die Nazi-Zeit vorbei ist und es wieder Menschen mit Herz gibt, die den vielen Nazi-Opfern vom Struthof eine letzte Ruhestätte geben konnten.

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Klasse 10e1 mit ihrem Tutor Herrn Gläser

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